Thomas: Ganz an meinem Anfang wurde ich in der Deutschen Demokratischen Republik im Jahr 1980 geboren, und erlebte eine Veränderung des grundlegenden Systems durch den Fall der Berliner Mauer und die „Wiedervereinigung“ der beiden deutschen Staaten im Jahr 1989 bzw. 1990.
Ich studierte Elektrotechnik und arbeitete in einigen grossen Konzernen bis zum Jahr 2011. Seit 2002 bin ich leidenschaftlicher Tangotänzer. Dadurch benötigte ich eine Methode meinen Tanzschmerzen zu heilen. So erhielte ich durch Yoga im Jahr 2005 einen wichtigen Ansatz und ab 2011 mit Kontaktimprovisation, ersteres liess mich ein wenig in die Welt der asiatischen Philosophischen eintauchen. Ausserdem habe ich bereits 2005 meine Ernährung weitestgehend auf vegane Kost umgestellt, nachdem ich einen tibetischen Arzt (Amchi D. T. Bhutia) konsultierte und natürlich auch aus eigenen ethischen und weltanschaulichen Gründen, denn mit der Zeit wird sich ein jeder doch einigen Dingen bewusst.
Nach 2011 begann ich eine lange Reisezeit auf der Suche nach einer anderen Art und Weise des Lebens, die ich weitestgehend in Lateinamerika verbrachte. Hier lebte ich eine lange Zeit, und immer wieder, in Buenos Aires, das hat mit Tango zu tun und einer wundervollen Frau, die ich hier kennengelernt habe. Aber es war nicht dies, dass mir das Gefühl gab, so leben zu wollen.
2013 traf ich während meines Aufenthalt bei Familie Metschen, die in einem Wald in Paraguay lebte, wobei ich erste Erfahrungen mit einer Lebensweise auch tantrischer Philosophie machte. Daraufhin beschäftigte ich mich in Deutschland mit Tantra-Massagen, und erhielt in Seminaren mit Niels Kriedner (Sahaja Tantra Berlin, LINK) eine wundervolle Einsicht in eine mögliche Art und Weise dieser schöne Arbeit.
2013 war es ebenfalls, dass der Wunsch nach dem Leben in einer Gemeinschaft in mir erwachte, nämlich auch in Paraguay im Wald. Daraufhin besuchte ich Freunde in Nordbrasilien, um andere Lebensentwürfe kennenzulernen, arbeitete dort auch in einem Garten, von Freunden, die ein veganes Restaurant betreiben (Pedro e Larissa, Magias da Terra, LINK).
Anschliessend kehrte ich aber wieder nach Paraguay zurück, um mich dort um eine mögliche Aufenthaltsgenehmigung zu kümmern, die ich natürlich auch bekommen habe, wobei ich hier Douglas und Monica kennen lernte, die für mich damals auch ein wichtiger Grund waren, um nach Paraguay zu gehen. Ende 2015 kaufte ich dann das Grundstück, auf dem nun die Gemeinschaft entstehen soll, an der ich mich seitdem versuche.

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